Einheit – Vielfalt

Ein kraftvolles Bild, für Familie, Gemeinschaft, Unternehmen, Länder…

Eine Vision von Leben…

 

Was ist die Aussagekraft, des Bildes rechts?

Kings Canyon Australien 2002. Viele Stunden saß ich vor dieser Felsenformation. Im nächsten Moment erschien vor mir dieses auf der Spitze stehende Dreieck, zusammengesetzt aus vielen einzelnen Dreiecken mit jeweils einem Punkt in der Mitte und umfasst von einem Kreis.

 

Der Satz war in mir:

Du bist nicht die Krone der Schöpfung
Du bist das Ende einer langen, langen, langen Reihe


 

Leben – Verantwortung bekommen – im Kreis – einen anderen Kontext!

 

Jedes Dreieck – eine Menschengeschichte – im Kontext der Essenz des „GANZEN!“

Gelebt, gelernt, gelitten, von Generation zu Generation. Es ist nicht mein Wissen, aber Wissen kann durch meine persönliche Erfahrung zur Weisheit transformiert werden! Daran partizipieren dann alle, wenn wir die Geschichte weitererzählen.

Früher wurden die gesellschaftlichen Aspekte des Lebens, fast untrennbar von den Mythen – den Geschichten – den Göttersagen dominiert. Die Heimat der Archetypen in den Kreisen des menschlichen Denkens. Danach drangen die Religionen in die jeweiligen Kreise ein. Das Missionieren entfaltete den Kreis. Die Geschichte von Jesus, Mohammed, Buddha. Dann mehr und mehr die Wissenschaften und die Technik. Und natürlich auch Menschen wie – Christoph Kolumbus, Leonardo da Vinci, Galileo Galilei, Mahatma Gandhi, Albert Einstein, John F. Kennedy, Nelson Mandela, Martin Luther King und viele mehr „Sie haben Geschichte geschrieben!“  Es ist eine Entwicklungsgeschichte. Sie ist voller Poesie und Dramen! Wie durchdringend verwoben diese Geschichten sind, erfahren wir manchmal in unseren Träumen. Auf dieser inneren Bühne sind sie noch ganz lebendig und somit auch unbewusst im Außen!

All diese Bewegungen finden zuerst im Geistigen einen Ausdruck, symbolisch – im Kreis. Nichts ist revolutionierender als ein Gedanke, lehrt uns die Geschichte. Dafür sind viele getötet worden! Es ist, wenn wir es so wollen, eine unglaublich große Geschichte – diese Menschheits-Geschichte!

Nehmen wir einmal an, Sie sind Unternehmer! Sie schreiben Ihre Unternehmensgeschichte. Dann sollten Sie den Kreis bilden, den Raum von Möglichkeiten. Ist es ein Bestseller den Ihre Mitarbeiter alle gelesen haben? Ist es wie in den Mythen eine Heldengeschichte, so dass der Geist ihrer Geschichte in alles hineinfließt, sich eine geistige Verbundenheit bilden kann – eine Gemeinschaft. Kennen Sie das Gefühl, mit Menschen eine geistige Heimat zu haben! Wenn wir das vorherige Chaos, des sich Findens und der Auseinandersetzungen, der Klärungen überleben, dann ist es wie fliegen, oder? Keine ideologische oder dogmatische Geschichte, frei von Tabus. Diese Freiheit im gemeinsamen Geistigen, unterstützend und nährend für alle. 

Leider haben wir immer weniger Zeit – für unsere persönliche Geschichte und die guten Geschichten sind rar geworden. Erlauben Sie niemandem Ihre Geschichte zu schreiben! Dann wird es schwierig in einem Unternehmen, in einer Familie, Beziehung! Über so manchen Mitarbeiter wird gesagt, er ist unser guter Geist! Es ist ein Glück, wenn Sie solche Mitarbeiter haben. Es ist Ihnen zu wünschen, dass Sie der gute Geist sind!
Eltern schreiben an den Geschichten ihrer Kinder. Manche Abenteuer wollen da bestanden werden. Und viele Schicksale müssen unausweichlich gelebt und getragen werden.

Wir glauben an diese Geschichten und leben danach. Davon lebt der Konsum! Wenn sie diese Creme verwenden, werden sie attraktiver! Wir sind ihre Zukunft. Das Produkt macht sie glücklich! Die Geschichten leben überall, sind essentiell und elementar. So manche Seiten haben wir vielleicht vergessen, aber sie stehen noch immer, wie eingraviert, im Buch unseres Lebens.

In den nativen Kulturen war „das abendliche Geschichte“ erzählen am Feuer, ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur. Die Kinder haben mit großen Ohren gelauscht, was denn die Alten zu erzählen hatten und man sagte ihnen, das sei verboten, nur um es noch spannender zu machen! Wie im Mythos Paradies – Die Früchte vom Baum der Erkenntnis zu essen – ist verboten!

Ihr Unternehmen brennt darauf eine gute Geschichte zu sein. Diese Kraft des Geistigen zu fühlen gibt Vertrauen und lässt erahnen woher die Visionen kommen und wie wichtig die Intuition ist.

Und wie Prado sagt im Nachtzug nach Lissabon –  „Sich selbst nicht verfehlen.“

Es ist die Verantwortung im Dreieck und im Kreis!
Die Quelle des Lebens kommt aus dem Hintergrund!
In ALLEM scheint er durch! Dieses unnennbare „EINE!“

Sie selbst sind die beste und einzigartigste Geschichte „Ihres“ Lebens!

Eins-Sein und Dualität sind nichts anderes als Bewusstseinszustände!

Diese Welt hat es verdient, dass wir alle zusammen eine NEUE Geschichte schreiben – wenn wir bedenken – wer wir sind!

Ein Wimpernschlag in der Zeit!
Auf einem Sandkorn, am Rande des Universums, sagt Pater Willigis Jäger

Impulse für Ihre Geschichte? Gerne helfe ich Ihnen dabei: Kontakt

 


 

Die Geschichte und Kraft der Symbole aus alten Lehren – Mythen

Das Dreieck – Seele – Körper – Geist
Im – EINEN – verbunden

Seele im EINEN
Körper in die ZWEI 
Geist in das DRITTE – das Göttliche

Der Weg der Bewusstwerdung im Menschsein
Wir sind alle auf dem Weg – zum DRITTEN –
Der Punkt, das in das Feld der Zeit eintretende Transzendente, die Verbindung zu allen Bewusstseinsebenen 

Ein Gedanke dazu


 

201606_Punkt2   Punkt die Zahl 1
Aus dem Raum heraus ist er das ERSTE – Einzeller
Der Punkt als Versinnbildlichung des Göttliche, den Ursprung.
Kind im Mutterleib – Einheit
     
201606_Linie1   Aus dem EINEN – Mythos – Paradies
     
201606_Schenkel1  

kommt das ZWEITE – Gegensatzpaare im Feld der Zeit – Geburt in den Raum – aus Mutter wird Kind und die Zwei
Übergang von der Identität zur Teilhabe an der Dualität – somit ist dieser Zustand im Feld der Zeit – ein Bewusstseinszustand – Mythos – sie haben vom Baum der Erkenntnis gegessen – erfuhren sich als ZWEI – Mann und Frau und bedeckten sich

     
201606_Dreieck1   Aus der Gegensatzpaarung wird die DREI geboren – erstes christliches Symbol für die Dreifaltigkeit, Körper, Geist und Seele
Ebenso die aufsteigende, männliche Kraft und das Feuer.
Im Ursprung – Phallus Symbol
     
201606_Dreieck nach unten1  

Das nach unten gerichtete Dreieck Symbol des Wassers – das Gebärende – Gnade des Himmels. Eines der ältesten Symbole für weibliche Göttlichkeit – Darstellung der Genitalien der Göttin, und Symbol für den Kelch

201606_Punkt1 Der Kreis um andere Zeichen herum – oft zu sehen mit Hexagramm oder Pentagramm – Bedeutung der Vollkommenheit, Göttlichkeit des Aspektes der Innerhalb des Kreises dargestellt wird.
Steht auch für Bewegung, Kreislauf des Lebens, Erneuerung, Wiederkehr. Die Schlange die sich in den Schwanz beißt.
Darstellung der Ewigkeit, allumfassender Liebe, Bewusstsein und der Göttlichkeit – geistiger spiritueller Raum
     
201606_Dreieck_Punkt1  

Der Punkt in der Mitte symbolisiert die Energie, des in das Feld der Zeit eintretenden Transzendenten (Hinduismus)
Altes kirchliches Symbol mit dem Auge in der Mitte


 

 

Ein Gedanke dazu:

Nahtoderfahrungen – als menschliche Erfahrungen – transzendenten Bewusstseins? 

So erachte ich meine persönliche Erfahrung von 2002.
Die NTE – Nah Tod Erfahrung – aus dem engl. Near Death Experience – könnte auch heißen – Natürliche Transzendente Erfahrung – im engl. Natural Transcendente Experience. Den Tod erfahren als einen Übergang! Aber niemand weiß es wirklich! Und haben wir denn den Tod erlebt? Waren wir nicht vielmehr in einem Schock, einer tödlichen Situation?

Menschen erleben spontan eine Nahtoderfahrung unter dem Druck eines Schocks! Tatsächlich wissen wir nicht, ob diese außerkörperliche Wahrnehmung, auch ohne Körper möglich wäre. In der Nahtodmeditation, wie sie im Buddhismus von einigen Meistern praktiziert wird, will bewusst und gewollt eine solche Erfahrung aufgesucht werden. In dieses Mysterium der Wahrnehmung einzutauchen, ist doch gleichzusetzen mit dem sich geistigen Ausdehnen in andere Dimensionen. Ist Träumen nicht ähnlich? Sind diese Menschen nicht begnadet, durch eine solche Ausnahmesituation eingeladen zu sein. Lernen wir nicht vom Tod das Leben, Gelassenheit zu entwickeln gegenüber Tod und Schicksal. Es ist wohl der wichtigste Höhepunkt in unserem Leben. Werden wir ihn in Verwirrung, Panik und Verzweiflung erleben, oder werden wir ihm in einer neugierigen, unschuldigen Haltung, in uns ruhend begegnen können?

Die Mythen und Geschichten lehren uns jedoch anderes, wie in der Kreuzigungsgeschichte der Bibel es heißt, und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde(…) Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?(…) Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten(…)
Die Kreuzigung der Persona, ein metaphorisches Schreckensbild? Befinden wir uns in Dunkelheit und kommt der Schock dem Zerreißen des Vorhangs gleich? Wir assoziieren es mit dem Tod. Ist das richtig? Symbolisiert der Punkt im Dreieck nicht diesen Zustand, als das sehende Auge, wie in den religiösen Traditionen dargestellt? Eine Energie, des in das Feld der Zeit eintretenden Transzendenten.
Diese Erfahrung habe ich als eine menschliche Erfahrung durchlebt – in einem anderen Bewusstsein!

Ist die NTE oder jegliche andere Einsseinerfahrung nicht ein Hinweis, auf das was wir wirklich sind?

Pater Willigis Jäger sagte – Du kannst Dein Leben nicht mehr so leben, wie Du es vor der Erfahrung gelebt hast!

In allen Kulturen ranken sich die Geschichten um ein mythologisches Grundprinzip, dem ursprünglichen – Eins Sein – welches dann durch einen Ungehorsam in die Trennung geriet und als Erscheinungsformen von Mann und Frau, Himmel und Erde, fest und flüssig, gut und böse auftrat.
Wir sind aus der Einheit herausgefallen und wähnen uns nun fern davon. All unsere Erfahrungen erscheinen mir als Weg, damit wieder in Fühlung zu kommen. Wir wähnen uns fern und doch weiß jeder, der eine solche Erfahrung hatte, dass es der kleinste und kürzeste Schritt seines Lebens war. Wir sind Erscheinungsformen des EINEN Göttlichen. Ich nenne es liebevoll – ES – ES ist unpersönlich! Keine Benennung hält dem Stand. Der Mythos zu einer Person, zu einer dualen Begrifflichkeit, irritiert nur und führt nur zur vollkommenen Verwirrung!
Zwei Begriffspaare aus der dualen Welt verdeutlichen das. Vergeltung und Vergebung – als Beispiel. Vergebung ist nicht die Transzendenz von Vergeltung! In der Transzendenz gibt es „nichts“ zu vergelten oder zu vergeben. Im EINEN gibt es keinen Zustand, der vergolten oder vergeben werden muss! Das Erfahren der Einheit gibt uns diese Antwort und Frage auf!

Vor einigen Jahren las ich das, dieses Unvorstellbare:

Quotes from Ruth Beebe Hill’s (1979)
HANTA YO

admit – eingestehen, zugeben; assume – vermuten, übernehmen, mutmaßen, unterstellen; because – weil; believe – glauben; could – könnte; doubt  – Zweifel; end – Ende; expect – erwarten; faith – Glaube, Vertrauen, Zuversicht; forget – vergessen; forgive – verzeihen; guilt – Schuld; how – wie; it – es; mercy – Barmherzigkeit; pest – Schädling, Plage; promise – Versprechen; should – sollte; sorry – Entschuldigung, tut mir leid; storm – Sturm; them – sie; us – uns; waste – Abfall, Müll, Verschwendung; we – wir; weed – Unkraut, Schwächling;

Es stammt aus einer Sage über zwei Familien der Teton Sioux in der Zeit vom späten 1700 Jahrhundert bis 1830, bevor der weiße Mann eintraf.
Weder die oben genannten Worte noch die Vorstellung, gab es in der Sprache der Teton Sioux. Die Eltern indianischer Familien besaßen, noch benutzten sie diese Ausdrucksweise, noch deren Äquivalente(…) Quotes End.

Wir können uns eine solche Kultur nicht vorstellen, aber beim Lesen dieser Worte, können wir vielleicht erahnen, welche Wucht es hat da herauszufallen und z.B. mit Unterstellungen, Schuld, Zweifeln konfrontiert zu werden. Passiert uns das nicht allen? Es erinnert mich an Kinder, die plötzlich mit Unterstellungen konfrontiert werden oder Lügen. Ein Erdbeben in der Seele!

In der Einheit gibt es das auch nicht. Es gibt nichts zu vergeben. Wie in einer Verzeichnisstruktur eines Datenträgers. Im Root-Verzeichnis gibt es noch nichts, aber alles ist möglich. Beginnen wir zu dekonstruieren, kommen wir immer zum gleichen Ergebnis. Das menschliche Haar, die Vogelfeder und die Fischschuppe haben den gleichen Hauptast, von dem aus sie sich den Bedürfnissen entsprechend verteilen und anpassen. Das Beispiel vom Weltenbaum, bekommt so Konturen, an dem die verbotene Frucht hängt! Da sind wir wieder, am Anfang!


Viele Stunden saß ich vor dieser Felsenformation (Bild rechts oben) mit ca. 450 Millionen Jahren Erdgeschichte, so sagen es die Geologen. Eine Schicht ist 2 cm. Eine andere 30 cm dick usw. Unendliche Schichten, Schicht auf Schicht, in allen Farben und Varianzen. Ich musste lachen und fragte mich, worüber mache ich mir eigentlich Sorgen.

Weitere Gedanken aus dem Bild:

In diesem Moment erscheint vor mir dieses auf der Spitze stehende Dreieck, zusammengesetzt aus unendlich vielen Dreiecken mit einem Punkt in der Mitte.

Der Satz war in mir:

Du bist nicht die Krone der Schöpfung
Du bist das Ende einer langen, langen, langen Reihe

Die lange Kette – wir müssen uns vorstellen: für jedes Kind steht ein Paar.
Für das Paar, stehen dann zwei Paare, dann 4, 8, 16, 32, 64….  Es ist wie die Geschichte der Verdopplung des Reiskorns auf dem Schachbrett. Das metaphorische in dieser Geschichte, habe ich erst verstanden, als ich die folgende Berechnung gemacht habe!

Stellen Sie sich bitte vor – damit Sie so auf dieser Welt sind wie Sie es sind, hat es eine Kette gegeben. In 35 Generationen also ca. nur 900 Jahren bei einer Durchschnittlichen Zeugung mit 25 Jahren, haben über 4.000.000.000 Milliarden Paare (Sie lesen richtig) also 8 Milliarden Menschen teilgenommen, dass Sie so da sind wie Sie gerade leben. In nur 900 Jahren – einmal die Weltbevölkerung! Wären nicht all die Dreiecke, die Person, die Sie gerade sind, wenn nur eine Paarung anders gewesen wäre? Wären wir anders? Das gibt uns unsere ganze WÜRDE! Stellen Sie sich vor wie viel Leben und wie viel Tod!
Das Leben oder die Lebensenergie wird als Schlage dargestellt, die sich in den Schwanz beißt, sich selbst frisst.
Nun erst verstehe ich das! Meine Aussage war immer – Ich bin nicht das Leben – Ich lebe nur! Wir sind die Schlange, die sich immer und immer wieder häutet. Mein Leben als etwas Einzelnes zu betrachten ist menschlich eng und klein gedacht! Wir sind das Leben, wir tragen es weiter und weiter.

Immer habe ich mich gefragt, warum Diktatoren oder gerade jetzt die IS alte Kultur, Kunst, Bücher und Weisheit zerstören? Warum tut man so etwas? Sie zerstören damit den Kreis um die Dreiecke. Das Geistige, das alles zusammen hält. Die Familie, Gemeinschaft, Unternehmen, Republiken, alles wird vom geistigen Zusammenhalt getragen. Bei Joseph Campbell können wir lesen, eine Ehe wird im Geistigen geschlossen. Dem stimme ich voll und ganz zu. Der Verstand, der Geist brauch eine Heimat und das waren früher die Religionen. Auch ein Unternehmen brauch eine geistige Heimat, deshalb sind Visionen so kraftvoll und wichtig!

Top

One thought on “Einheit – Vielfalt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.